Das Clickertraining


Was ist ein Clicker?

Ein Clicker ist ein Knackfrosch, den wir früher als Kinder oft zum Spielen hatten. Er macht immer ein und dasselbe Geräusch du zwar den „Click“. Der Clicker für den Hund ( oder natürlich auch andere Tiere, vom Hamster bis zum Pferd ) ist nur etwas umgebaut worden, man hat den Knackfrosch einfach nur in einen kleinen rechteckigen Kasten gepackt um ihn handlicher zu machen.

 

Was ist Clickertraining?

Clickertraining ist eine Methode um dem Hund verständlich zu machen was wir von ihm wollen und welche Verhaltensweisen von uns erwünscht sind, ohne mit irgendeiner Art von Strafe zu Arbeiten. Damit meine ich auch das Anschreien.

Grundlage: Training auf Basis positiver Verstärkung

 

Wofür Clickertraining?

Clickertraining ist vielseitig einsetzbar

Dadurch, dass ohne körperliche Einwirkung oder Korrektur gearbeitet wird ist es sogar möglich an Verhaltensgestörte, scheue oder ängstliche Tiere heranzukommen und sie zu motivieren.

Clickertraining motiviert Mensch und Hund, vor allem macht es beiden richtig Spaß.

 

Etwas Verhaltenskunde

Verhalten wird bestimmt von seinen Konsequenzen!

Das heißt, wenn man den Hund für ein Verhalten belohnt, wird er es immer wieder zeigen.

 

Strafe

Viele sagen, dass dasselbe doch dann auch mit Strafen gehen müsste, der Hund lernt ein Verhalten nicht mehr zu tun.

Aber es ist kaum möglich „richtig“ zu strafen, denn die Strafe müsste immer sofort und ziemlich heftig ausfallen, damit der Hund ein bestimmtes Verhalten nicht mehr zeigt.

Vor allem kommen dann noch viele Schwierigkeiten als Folge der Bestrafung hinzu:

Der Hund ist gestresst (Link einfügen, wie sich Stress äußert) und dann ist es ihm kaum oder gar nicht mehr möglich zu lernen, des weiteren lernt der Hund anhand von Bestrafungen nicht, welches Verhalten erwünscht wird.

Was noch ganz entscheidend ist ist, dass Hunde Verknüpfen. Das heißt, das ein Hund in dem Moment wo er bestraft wird seine Umgebung mit der Strafe verknüpft.

Zum Beispiel lauft ihr mit dem Hund auf der Straße und der Hund zieht. Wenn er dann einen Ruck mit der Leine bekommt während gerade ein Kind auf der Straße läuft, könnte der diesen Ruck, also den Schmerz mit dem Kind verknüpfen und so könnte sich eine Angst und dadurch evtl. eine Aggressivität gegenüber Kindern entwickeln. Später wissen die Leute meistens nie wieso der Hund Angst vor anderen Hunden, Fahrrädern, Kindern, Motorrädern etc. hat.

 

Wird noch fortgesetzt...

Georgia Laios 28. Oktober 2007©


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